Archiv Spielberichte 2. Damen 2013/14

Wer Hunger hat kämpft ums Überleben
Wer satt ist, wird behäbig und lahm

So lässt sich dann das gestrige Spiel vs unsere Dritte Mannschaft vortrefflich beschreiben. Wenn ein Ziel fehlt, schmälert das die Motivation zu fighten doch erheblich. Die Meisterschaft hatten wir bereits 3 Spieltage vor Schluß erreicht und das Ziel, zu Null durch die Saison zu gehen hatte uns Condor schon in der Hinrunde versaut. Und ein neues Ziel hatte der Coach nicht formuliert, das und nehme ich auf meine Kappe ;-)

Wenn dann vor einem Spiel zwei Wochen trainingsfrei liegen und davor wochenlang gerätselt wird, ob es förderlich wäre, wenn die 3. Damen gegen uns gewinnen würden, dann kann man sich vorstellen, wie so ein Team auftritt. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es durch den Trainer keinerlei Ansagen gab, das Spiel negativ zu gestalten. Ich möchte aber auch nicht verheimlichen, dass ich in der 35 Minute das Team befragte, ob sie das Spiel verschenken wollten. Die verneinende Antwort war aber ähnlich leblos wie der Auftritt auf dem Feld. O.k. uns Männern kann man ja durchaus manchmal etwas vormachen, aber in diesem Fall glaube ich meinem Team, dass es den Sieg gewollt hat und muss mich dann mit einer wenig umkämpften Niederlage abfinden und ihr müsst damit leben, dass ich dies Spiel auch so in Erinnerung behalte. Mit diversen Pässen, mit denen ein 3 Metermann seine Probleme gehabt hätte und mit Centern, die den Korb als Volleyballnetz nutzten. Mit einer einladenden Defense, die diesen namen nicht verdiente und mit 1-0 Situationen, die nicht zum Korberfolg führten.

Dazu eine Dritte Mannschaft, die an diesem Tag über sich hinausgewachsen ist. Ich hoffe, diese Erlebnis gibt Euch Schwung für die kommende Saison. Und als Abteilungsleiter kann ich somit dieser Niederlage noch etwas abgewinnen. Bei jedem anderen Team wäre dies nicht der Fall gewesen. Und der sportlichen Fairness gegenüber bin ich froh, dass dieses Spiel keine Auswirkungen auf die Tabelle und Auf- bzw. Abstiege hat.

Das Spiel endete, wie es begann; mit angezogener Handbremse und einem 39 : 50
Abschied mit einem Dreier

In der letzten Saison waren die Begegnungen mit ETV immer hart umkämpft und der Matchwinner wurde erst im letzten Viertel ermittelt. In dieser Saison kam ETV aber irgendwie nicht aus dem Knick.Und mit viel Pech stehen sie am Tabellenende. Als Tabellenführer sind diese Spiele nicht immer die Leichtesten. Da aber allen Spielerinnen die letzte Saison noch präsent war, verflogen die mahnenden Trainerworte nicht und wir begannen hochkonzentriert. Aufgrund einiger Ausfälle waren wir heute auf den großen Positionen etwas kleiner besetzt. So entschieden wir uns für eine öde 2-1-2 Defense, wandelten diese aber eher in eine 1-1-1-2 (kenne ich auch nicht) und die funktionierte grandios. ETVs Centerin Falkenberg wurde von Beginn an aus dem Spiel genommen und bekam fast im gesamten Spiel kaum Platz in der Zone. Sehr erfreulich war hier Carinas erster Einsatz nach über 1,5 Jahren. Sie gab Judith die Möglichkeit einiger erholsamer Pausen, ohne, dass es der Konstanz unterm Brett einen Abbruch gab.

Durch die konzentrierte Verteidigungsleistung konnte ETV im ersten Viertel bei 4 Punkten gehalten werden. Und nachdem Giselé im ersten Durchgang immer wieder mit hervorragenden Pässen von Indre und Katrin in Szene gesetzt wurde und ihren absoluten Lauf hatte (insgesamt 19 Punkte) ging es mit 29 : 12 in die Pause.

Entsprechend der hohen Führung schalteten es in den Köpfen etwas runter. Hinten wurde weiter gearbeitet, aber nach vorn wurde nicht mehr soviel getan. Bedingt auch dadurch, dass ETV sich nun ein wenig aggressiver und reboundstärker zeigte. Es wurde bunt durchgemischt und das 3 Viertel konnte noch immer für uns entschieden werden. Lediglich im letzten Spielabschnitt mussten wir ein wenig Federn lassen. ETV hatte uns bereits 9 Punkte abgenommen, bevor Nina das Spiel mit einem 3er beendete. Es waren nicht nur die letzten Punkte des Spiels, sondern für Nina auch die letzten Punkte im Trikot der Baskets. Wir sagen alle: Vielen Dank für eine schöne Zeit mit Dir und hoffen natürlich, dass Du irgendwann zurück in den Norden kommen wirst und Dein Trikot zurückforderst. Bis dahin alles gute im Alpenvorland.

Spielergebnis: (4:11; 12:29; 18:39) 34:49

Harte Nachweihnachtsvorbereitung führt zum Sieg


Der Start ins neue Jahr fällt nach den Feiertagen doch etwas schwer. Wir entschieden uns deshalb zur Vorbereitung für ein 1-wöchiges-Intensivtraining. Trainingsauftakt bildete ein Theorieblock, in dem wir uns durch Anschauung neue Erkenntnisse erwarben. Zu diesem Zwecke trafen wir uns am 04.01. in der Inselparkhalle und schauten uns das Spiel der Towers vs. Essen an. Das Gesehene wurde dann während eines gemeinsamen Essens aufgearbeitet und für die Praxis tauglich gemacht. Das Ergebnis wurde gleich einen Tag später am Abend in einer Praxiseinheit auf die Probe gestellt. Mit diesen 2 Einheiten hatten wir unser Trainingsvolumen bereits verdoppelt. Wer jetzt denkt, das war es – verdacht. Am Donnerstag folgte das 2 praktische Training. Aus gutem Grund, denn mit Condor hatten wir als ersten Gegner gleich das Team unserer einzigen Niederlage zu Gast. Über den Erfolg des zweiten Trainings hüllen wir den Mantel des Schweigens ;-)


Ob der Erfolg des Wochenendes auf diese konzentrierte Vorbereitung zurückzuführen war, wird sicher ein Geheimnis bleiben, ab dieser Woche läuft der Trainingsbetrieb auf jeden Fall wieder normal.


Zum Spiel selbst: Die Niederlage im letzten Jahr schmerzte alle Beteiligten. Alle die wir dafür verantwortlich machen konnten (kleine Halle, Schietwetter, mäßige Schirileistung) machten wir verantwortlich, aber geholfen hatte es nix. Unseren Frieden mit diesem verlorenen Spiel würden wir erst mit einem besseren Rückspiel machen können. Das war allen Beteiligten klar. Entsprechend diszipliniert und mit der nötigen Spannung starteten wir ins Spiel. Nicht wieder völlig unerwartet überrannt werden war die Devise. Der Spieleinstieg gelang uns recht gut. Nachdem Condor hier nicht wie im Hinspiel zum Zuge kam, stellten wir auf eine Ganzfeldverteidigung um. Damit kam unser Gegner überhaupt nicht zurecht und aus die vielen Ballgewinne folgten viele einfache Punkte. Nach dem 2. Viertel (20:3) war das Spiel dann dem Grunde nach gelaufen. Mit einem 22 Punktevorsprung ging es in die Halbzeitpause. Zum Wiederanpfiff hatte Condor sich noch etwas vorgenommen. Mit einer aggressiven Mannverteidigung übers Feld, versuchten sie das Spiel noch zu drehen. Ohne weiteres Einwirken durch den Coach brauchten das Feldteam knapp 3 Minuten um sich entsprechend zu wehren. Das 3. Viertel war entsprechend umkämfter und ging nur mit 1 Punkt an uns. Die Spielzeit verteilte sich in der 2. Hälfte ein wenig besser und auch diese ging mit 35:29 an die Baskets.


Alle Spielerinnen haben einen sehr guten Job gemacht und waren mit voller Konzentration 40 Minuten dabei. So konzentriert und mit gleichem Einsatz kann es in der Rückrunde weitergehen.

Who the fuck ist schneller erster Schritt?

 

Eine wirklich gute Frage, die wir bis zum Ende des Spiels vs. Condor auch nicht beantworten konnten. Aber wir haben wenigstens mehrfach darüber gesprochen ;-)

 

Schon als ich die kleine Halle sah, verspürte ich ein wenig  Unbehagen. Und das, obwohl wir mit einer durchaus starken Besetzung angereist waren. Also eigentlich kein Grund, um sich stärker Gedanken zu machen. Weit gefehlt. Von der ersten Sekunde an war unser Gegner wacher, schneller, aggressiver und williger, das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Bereits nach 5 Minuten lagen wir mit 13 : 5 zurück. Der Aufrüttelversuch in der Auszeit war fast noch kontraproduktiv und mit einem 3er zur Viertelpause erhöhte Condor noch auf eine 19 Punkteführung. Nach Umstellung auf MMV im 2. Viertel konnten wir lediglich 2 Punkte gut machen.

 

Trotzdem war die Zuversicht nicht gebrochen, das Spiel noch drehen zu können. Aber dazu hätten wir  wirklich noch eine Schippe mehr drauflegen und uns damit abfinden müssen, dass wir heute selten mit der ersten und häufig auch mit der zweiten Wurfchance nicht das Ziel erreichen werden. Viele verunsicherte Würfe fanden selbst bei 1-0 Situationen nicht ihr Ziel und sichere Rebounds wurden uns aus den Händen genommen. Irgendwann war klar, heute nutze kein Aufbäumen mehr. Ein Desaster von 47 : 78 hat unserer weißen Weste einen gehörigen Fleck beschert.

 

 

Stats: Nina 12, Andrea 9, Anna und Giselè 6, Tanja 4, Anja und Vivien 3, Judith und Indre 2, Imme, insgesamt zu wenig 32

Zwischen mulmigem und entspanntem Gefühl liegt manchmal nur ein Viertel
 
Seit Spielplanerstellung war klar, am 09.11.14 wird der Kader für das Auswärtsspiel ganz dünn besetzt sein. Eigentlich waren es immer 7 bis 8 Spielerinnen (von 18), die am Tag des Mauerfalls die weiße Weste der zweiten Mannschaft verteidigen wollten. Vor 2 Wochen stellte sich dann fast ein wenig Entspannung auf der Centerposition ein, da Ivonne nach Babypause ihr erstes Spiel bestreiten wollte, doch nach Trainingsunfall und dickem Daumen war der Einsatz ausgeträumt. Gerade vs die großen HSVerinnen hätte eine vierte große Spielerin gut getan.
 
Egal, in den letzten Jahren habe ich von unseren 1. Damentrainern Denis und René gelernt, das beste Team ist das, was jetzt zum Spiel da ist. Und so war es auch. Ja, auch in meinem Alter lernt man noch dazu.
 
O.k., der körperlich überlegene und mit 12 Frauen in voller Stärke angetretene HSV, gab schon ein mulmiges Gefühl, ob wir ohne große Foulbelastung und konditionell dagegen halten werden. Und bis zum sehr frühen technischen Foul (eigentlich der einzige Fehlpfiff des sehr gut agierenden Schiedsrichtergespanns von SCAL) für den Coach der Baskets stand es 10:5 für Hamburg. Danach lief im Harburger Team alles wie zuvor besprochen. Es folgte ein 10: 0 Lauf und damit war bereits nach dem 1 Viertel klar, wie das Spiel angepackt werden musste und es stellte sich tatsächlich Entspannung ein. Zur Halbzeit hieß es 30:19 für Harburg und die Foulbelastung lag bei 3 Spielerinnen lediglich bei 2 Fouls. Besonders hervorheben möchte ich hier Giselè, die sonst durch ihre sehr aktive Defensearbeit zwar sehr viele Ballgewinne einfährt, aber auch immer stark foulbelastet ist. Sehr diszipliniert wartete sie auf die entscheidenen Fehler des Gegners und markierte so am Ende 16 Punkte für sich.
 
Trotz der körperlichen Überlegenheit unseres Gegners, kam es kaum zu zweiten oder gar dritten Wurfchancen für Hamburg. Ein großes Lob an unsere 3 Großen. Dazu noch eine Imme, die in den letzten Wochen einen ganz großen Sprung gemacht hat. War bisher mit ihren guten Rebounds zu rechnen, so wandelt sie diese jetzt auch durch sehr gute Moves zu Punkten um - Sonntag immerhin 10.
 
Nachdem das 3. Viertel mit 15 : 3 an uns ging besiegelten wir das gute Ergebnis mit einem 13 : 0 Lauf im letzten Durchgang. Perfekt gespielt, ausnahmslos und alle Spielerinnen konnten sich auch offensiv belohnen.
 
Jetzt geht es am Wochenende zum direkten Verfolger Condor.
 

 

Stats: Giselè 16, Nina 12, Imme 10, Kim 7, Judith 5, Svetlana, Katrin 4 und Tanja 2

Kopflos oder Kopf hoch – beides nicht optimal

 

Danke liebe Indre, der Hühnerstall war in diesem Spiel tatsächlich nicht mehr zu spüren und schon überhaupt nicht kopflos. Ich möchte aber in der Tierwelt bleiben und kann sagen, dass es dann eher eine Pfauenfarm war, im Spiel vs. ATSV 2. Nachdem im ersten Viertel bis zur 8 Minute lediglich Harburg punktete und es 12 : 0 stand, wurde der Kopf sehr hoch getragen und das Kämpfen eingestellt. O.K. viele Aktionen waren geradezu sensationell, das muss ich zugeben. Die Durchstecker auf Gisele, die sich mehrmals völlig frei in der Zone bewegen konnte und 8  ihrer 16 Punkte in dieser Phase erzielte, waren einfach schön anzusehen. Und O.K. auch ich habe zu diesem Zeitpunkt ein wenig die Luft rausgenommen.

 

Das es dann aber 2 Viertel brauchte, um unseren Haufen wieder auf Betriebstemperatur zu bringen hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Ahrensburg agierte kontinuierlich sehr aggressiv und nutze die Chance, dass nur ein Schiri (der seine Aufgabe wirklich gut meisterte) da war, für viele kleine, versteckte Fouls. Ganz so geschickt waren wir indes nicht. 23 zu 8 war die Foulbilanz dann am Ende des Spiels. Schon ein wenig ungewöhnlich. Passte aber irgendwie auch ein wenig zu unserer Bewegungsarmut im zweiten und dritten Durchgang. Auch wenn nie die Sorge bestand, das Spiel gänzlich aus der Hand zu geben, besann man sich dann doch zu Beginn des letzten Viertels noch einmal Dampf zu machen. Lohn war ein weiterer 12 : 2 Lauf bis zur 33 Minute und einem sicheren Polster von 16 Punkten. Bis zum Spielende, dass aufgrund der 29 Freiwürfe für ATSV etwas länger auf sich warten ließ, änderte sich nicht mehr viel an dieser Differenz und das Spiel endete 70 : 53.

 

Besonders freut mich, dass alle Spielerinnen genug Einsatzzeit bekamen und tatsächlich auch alle diese Zeit nutzten, um neben den Fouls L auch auf der Ergebnisliste zu erscheinen J auf dem Anschreibebogen zu erscheinen.

 

SGHB 2 vs. ATSV 2    70 : 53 (30 : 21)

 

Gisele 16, Andrea und Judith 10, Tanja 8, Maxi und Kim 6, Imme und Anna 4, Svetlana, Steffi und Katrin 2

Nach Stotterstart ist der Saisonauftakt gelungen

 

 

 

Eigentlich sollte man den Motor nach längerer Pause nicht gleich wieder den Höchstbelastungen aussetzen. Das war nun leider am Sonntagabend nicht möglich. Eimsbüttel war ab der 1 Minute voll da, während ein Teil meiner Spielerinnen in der ersten Spielhälfte gerade ihr zweites Training seit Juni bestritten. Unseren Wunsch, so langsam und ruhig in die Saison 14/15 zu starten, wollten die Spielerinnen von ETV3 nicht erfüllen. Robust und temporeich ging es die ersten 20 Minuten hin und her und eine wirkliche Überlegenheit konnte man beim besten Willen nicht erkennen. Im zweiten Durchgang nahmen Maxi und Gisele abwechselnd Rosenow aus dem Spiel. Ohne den Dreh- und Angelpunkt im Eimsbütteler Spiel lief im Angriff nicht mehr viel zusammen. Viele Ballgewinne führten zu wirklich hübsch anzusehenden Fastbreaks und auch das Setplay gestaltete sich langsam intelligenter und zwingender. In dieser Phase machten Nina, Andrea und Gisele 26 ihrer 30 Punkte. O.K., dass unsere Quote von außen noch zu wünschen übrig ließ, ist auf jedem Fall dem Trainingsrückstand zuzuschreiben. Aber bis zum nächsten Spiel gibt es ja noch eine Einheit und dann kommt es schon zum Duell gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Ahrensburg. Endstand 2. Damen vs. ETV3   64 : 41

 

Maxi 14 Punkte, Gisele 12, Andrea und Judith 10, Nina 8, Tanja 4; Indre, Kim und Katrin 2 und Sabine

 

 

Ein bisschen wie kopflose Hühner – Spiel gegen BCH am 18.10.2014

 

Als Ron uns beim Training mitteilte, dass er uns am Samstag nicht coachen könne, war noch nicht abzusehen, wie „kopflos“ unser Team ohne „Headcoach“ zeitweise agieren würde.

 

 

Nachdem unsere erste Sorge, dass möglicherweise keine Schiedsrichter auftauchen könnten, unbegründet blieb, starteten wir aber hoch motiviert in das Spiel.

 

 

Wir übernahmen recht schnell die Führung und gaben diese auch bis zum Ende der Partie nicht ab. Es gelang uns allerdings lange Zeit nicht, uns wirklich nennenswert abzusetzen, sodass der Abstand oft so zwischen 4 und 8 Punkten lag. Dabei machte es uns der Gegner eigentlich nicht sehr schwer, das haben wir dafür phasenweise selbst übernommen. Wir waren im Angriff immer mal wieder zu hektisch, unsere Abschlussquote ließ noch Luft nach oben und unsere Defense war zumindest im ersten Viertel zu statisch. Hier waren wir uns dann alle einig, dass wir den schwachen Ballvortrag  des BCH besser ausnutzen sollten. Wir stellten also auf eine Mann-Mann-Ganzfeldverteidigung um. In der ersten Hälfte führte das auch zum Erfolg. Wir erzielten einige Ballgewinne, dennoch gingen wir nur mit einem 26:21 in die Halbzeitpause. Aber auch in der 2. Hälfte störten wir den Angriff des Gegners möglichst frühzeitig, nutzten auch die Ganzfeldpresse und konnten uns sogar bis auf 13 Punkte absetzen. Wir mussten allerdings abgesehen von unserem Centermangel auch Kathrins Ausfall kompensieren, und einige Spielerinnen mussten auch auf Positionen spielen, die sie weniger gern besetzen. Nach einem kleinen „kopflosen“ Rückfall im 3. Viertel, kämpften wir uns dann aber weiter nach vorn und konnten nun auch immer mal wieder unsere Stärken z.B. bei Fastbreaks und bei der Reboundarbeit zeigen. So haben auch wir letzten Endes das Spiel nach einem harten Stück Arbeit mit 59:44 für uns entscheiden können.

 

Ron hatte die „erfahrenen“ Spielerinnen (Das klingt eigentlich nach die „Alten“, ist aber bestimmt nett gemeint J) Andrea, Tanja und Indre gebeten, die Organisation ein wenig in die Hand zu nehmen. Wie es sich für ein Damenteam gehört, liefen taktische Besprechungen, Einwechslungen und Auszeiten aber auch so sehr harmonisch ab. Wem auf der Bank oder auf dem Feld etwas aufgefallen war, konnte dies äußern, sodass unser Sieg mehr denn je als Teamleistung zu werten ist.

 

 

Es halten sich ja hartnäckig Gerüchte, dass auch Hühner ohne Kopf noch ein paar Meter laufen können…        Von Indre 

Wenn man den Korb nicht trifft, wird es schwer zu gewinnen

Aber auch nicht unmöglich. Nur ist es dann etwas zäher und sieht nicht so hübsch aus, so war es auch am Wochenende. Als wir nach dem Spiel in Norderstedt vor der Halle standen, gab es keine ausgelassene Siegesstimmung, da es nicht so rund gelaufen war, sich nicht so richtig gut anfühlte und ausgerechnet die Jüngste im Team musste uns dann daran erinnern: „Wir haben doch gewonnen“. Genau – auch so ein Spiel muss erst einmal gewonnen werden.

 

Angereist mit einem guten Team versuchten wir, schnell klare Verhältnisse zu schaffen. In der Verteidigung ließ es sich auch gut an und nach Umstellung im zweiten Viertel auf eine Ganzfeldpresse forcierten wir leichte Ballgewinne, die uns aber nichts einbrachten. Selbst zweite und dritte Versuche, nach sehr gutem Reboundverhalten in der Offensive, führten häufig nicht zum gewünschten Korberfolg. Zur Halbzeit und einem 3 Punkte Rückstand war klar, am heutigen Sonntag wird es ein krampfiges Kampfspiel, dass nur über die Defense entschieden wird. Ab dem dritten Viertel nahmen wir Carola Schumann, den Dreh- und Angelpunkt von TURA, aus dem Spiel. Unsere Angriffsbemühungen wurden dadurch zwar nicht erheblich und schlagartig besser, aber wir kamen zu noch mehr Chancen und konnten so geringfügig mehr Punkte erzielen und andererseits die Norder-stedterinnen daran hindern ihr Punktekonto auszubauen.  

 

Als der Schlusspfiff erklang, hatten wir nicht einmal 50 Zähler erreicht. Ein Sieg mit 49 : 43 lässt erkennen, warum es sich nicht wie ein berauschender Sieg anfühlte. Aber, wir haben doch gewonnen, mit einer richtigen Kampfleistung. Glückwunsch und beim nächsten Mal wieder mehr Spaß nach vorn.

 

TURA 1 vs. SGHB 2  49 : 43

 

Es spielten: Judith 16, Gisele und Nina 7, Indre und Anja 6, Anna 3, Svetlana und Imme 2, Steffi und Katrin

 

Vor einigen Wochen musste ich noch über Trainerkollegen Sven Lüneburg* schmunzeln

 

Unser vorletztes Spiel bestritten wir gestern gegen OTT1. Es sollte ein interessanter Nachmittag werden. Das Hinspiel wurde noch bei Kerzenschein gewonnen (in Ottensen gingen die Lichter aus – oder besser nicht an, als die Sonne unterging). Aber auch da war das gesamte Spiel ein auf und ab und das Ergebnis war nicht ganz so knapp wie heute. Die Mädels aus Hamburg begannen sehr engagiert und das erste Viertel ging mit 2 Punkten an OTT. Das war nun nicht das Problem, sondern eher das beherzte Pfeifen der beiden Unparteiischen. In den ersten 5 Minuten sammelte Judith 3 Fouls. Auch viele weitere Fouls gingen auf unser Konto und es war für die Spielerinnen leider nur in den seltensten Fällen erkennbar, was gepfiffen wurde – Bewegungen zum Gegner oder direkte Kontakte? Auf jeden Fall fiel es uns schwer, uns auf die Pfiffe der Schiris aus dem niedersächsischen Landesverband einzustellen. Anscheinend gibt es zwischen unseren Landesverbänden sehr unter-schiedliche Auflagen, wie gepfiffen wird.  

 

Im zweiten Abschnitt wurde es nicht besser und die Verunsicherung von unserem Team spiegelte sich in den Abschlüssen wieder. Immerhin lagen wir bei Halbzeit wieder bei Null:Null. Das kurze Schiedsrichtergespräch in der Halbzeitpause brachte keine Klarheit „Wenn wir alles pfeifen würden, was wir sehen, wäre der Spielfluss gestört“. Wie gestört kann ein Spielfluss denn noch sein.  Der Wunsch, uns in der zweiten Halbzeit nur noch um unser Spiel zu kümmern und nicht mehr auf die Pfiffe zu reagieren ging kräftig in die Hose. Das ganze gipfelte, als unserer Topscorerin Nina innerhalb von 4 Minuten 3 Fouls gepfiffen wurden, das Letzte, als sich Nina in der angeblichen Situation nicht direkt im Spielgeschehen befand. Hier beginnt nun das, was mich vor Wochen noch schmunzeln lies, als der für mich als besonnen geltende Trainer Sven sehr hart bestraft wurde. Ich versuchte also nach dieser nun wirklich völlig unverständlichen Entscheidung Kontakt zu den Schiris aufzunehmen – in einer wohl dem Hallensport nicht üblichen Lautstärke. Die Bitte diese Entscheidung noch einmal zu überdenken wurde von einem Teil des Gespanns sehr unsicher und vom Anderen sehr arrogant abgetan. Auch ich halte mich für durchaus besonnen, konnte aber in dieser Situation nicht mehr an mich halten und erklärte, in etwa gleicher Lautstärke wie zuvor, dass die Schiris nicht die Aufgabe hätten, Spiele zu entscheiden, sondern sie zu leiten. Das taten sie dann auch, mit dem zwangsläufigen T gegen den Coach.

 

Liebe anwesenden Kinder,

 

dies war kein gutes Benehmen und ich entschuldige mich dafür. Es kann aber durchaus in entscheidenden Momenten als taktisches Mittel eingesetzt werden. Aber nur und ich betone „nur“ von Eurem Coach und nie von Euch selbst auf dem Feld

 

In diesem Fall kam es glücklicherweise zu einer anderen Linie der Pfiffe. Anscheinend zu spät, denn das Spiel ließ sich trotz der immensen Erfahrung unserer Spielerinnen nicht mehr in die richtige Richtung steuern und OTT agierte weiterhin sehr stark und kam zu einigen einfachen Punkten. Das 3. Viertel endete ebenfalls unentschieden.  Genauso umkämpft war dann auch das letzte Viertel, in dem sich die Spielerinnen leider immer wieder sehr zurückhaltend in den Verteidigungsaktionen zeigten. Mit dem letzten Freiwurf des OTT wurde dann das 50 : 52 besiegelt. Das Spiel verloren und auch damit keine Chance mehr auf die Meisterschaft.

 

*Name geändert

 

Lokalderby in Harburg

 

Mehr Lokal geht wohl nicht. Es ist schon einige Jahre her, dass zwei Harburg Baskets Teams zusammen in einer Liga spielten. Nun also 2. vs 3. Damen in der Stadtliga. Egal wie gut man sich versteht, schön ist es eigentlich nicht so richtig. Jedes Team möchte zeigen, was es drauf hat, aber eigentlich ist der Gegner ein richtig guter Freund. Entsprechend fiel die Ansprache zu dieser Begegnung aus. Volle Konzentration nur auf uns. Ich muss sagen, es sah so aus, als hätte es richtig gut funktioniert.

 

Es gab kein großes Abtasten und wenigstens punktemäßig ging es sofort zur Sache. In der gesamten ersten Hälfte machten wir in der Defense wenig Druck und beließen es hauptsächlich bei einer Zonenverteidigung. Das Angriffsverhalten war da aber schon viel sehenswerter und druckvoller. Das Verständnis untereinander ist bereits in dieser frühen Saisonphase erstaunlich gut, was sich gerade in der Menge der gut ausgespielten Fastbreaks niederschlägt. Aber auch unsere Dritten machten ihr

Spiel gut und brachten einiges in unserem Korb unter. Mit einem Halbzeitstand von 30:20 für uns ging es in die Kabine.

 

Zum Wiederanpfiff stellten wir die Verteidigung besser auf das Spiel der 3. Damen ein und agierten mit mehr Disziplin. Außerdem mussten wir auf das Schiedsrichtergespann reagieren, die kaum eine sportliche Härte zuließen. Für diese Begegnung sicher eine vernünftige Entscheidung. Der Druck auf den ballführenden Spieler wurde erhöht. Resultat – reihenweise Ballgewinne und viele leichte Punkte was das Viertelergebnis 22 : 2 entsprechend wiederspiegelte. Damit war der Drops gelutscht. Wir

konnten weiterhin gut durch wechseln und das Spiel endete fair und freundschaftlich, wie es begonnen hatte mit 28 : 65 für die 2. Damen.

 

 

2. Damen: Gisele und Maxi 12 Punkte; Andrea 11; Anna 9; Kim 8; Vivien 6; Katrin, Anja und Steffi 2; Imme 1; Svetlana

HSV vs. Baskets: Geglückte Kommunikation - Gut, dass wir drüber gesprochen haben…

Nachdem der Trainer uns vor dem Anpfiff noch einmal daran erinnerte, dass das Hinspiel sehr knapp war, starteten wir hoch motiviert in das drittletzte Spiel der Saison.

Unsere 3-2 schien zunächst das richtige Mittel in der Defense zu sein, sodass unser Gegner im ersten Viertel nur 7 Punkte machte, nachdem wir ab der 5. Minute einen 10-0-Lauf hatten. Unsere Korbausbeute hätte allerdings auch höher ausfallen können, denn dank guter Reboundarbeit gab es durchaus mehrere Chancen. Dennoch blieb es im ersten Viertel bei eher mageren 12 Punkten für uns.

Das schien uns aber ein sicheres Polster zu sein, auf dem es sich auszuruhen lohnte, denn im zweiten Viertel glückte die Kommunikation auf dem Feld nicht immer. Einige unserer gut gemeinten Pässe landeten in den Armen der Gegnerinnen und zeitweise schien nur Tanja immer goldrichtig zu stehen. Unsere Abschlussschwäche tat ihr Übriges und so verloren wir das 2. Viertel (10:9).

Aber Ron sollte Recht behalten, als er in der Kabine sagte, das werde das einzige verlorene Viertel sein. Denn nach der Halbzeit lief es für uns wieder deutlich besser. Man(n) (und Mannschaft) ist sich zwar bis heute nicht ganz sicher, wie das System eigentlich heißt, das wir dann versucht haben zu spielen, aber irgendwie haben wir uns dennoch wieder auf dem Feld verstanden und ein sehr gutes 3. Viertel gespielt (7:27). Unsere 3-2-Zone „stand“ jetzt nicht nur gut, sondern es gelangen uns auch der eine oder andere Steal und ein weiterer 10-0-Lauf in der 23. Minute.

Das letzte Viertel war dann nicht mehr ganz so furios, aber wir behielten die Oberhand und konnten das Spiel am Ende mit 30 Punkten deutlich für uns entscheiden. Der Trainer hatte ja nun auch zu Beginn darum gebeten, es nicht wieder so spannend zu machen, und das setzen wir selbstverständlich um.

Unser Gehorsam zeigte sich auch darin, dass wir natürlich dem Wunsch des Hausmeisters nachkamen, unser Mädchenbier nicht in der Halle zu trinken, sodass es noch zu einer sehr netten Gesprächsrunde (inklusive Fankurve) auf dem Parkplatz kam. Ron musste sein Feierabendbierchen aber ohne uns in Lüneburg einnehmen. Inzwischen haben ja auch alle (wirklich alle? ;) verstanden, warum er noch schnell zu dem Spiel wollte, oder? Gut, dass wir drüber gesprochen haben… ;)

 

Ergebnis: HSV : SGHB  60:30 ( 7:12; 10:9; 7:27; 6:12)

Punkte: Nina 16 (2/2); Indre 10 (2 Dreier); Vivien 8 (4/6) und Judith 8 (0/2); Tanja 6; Kim 4 (1/0) und Britta 4 (0/2); Martina und Anja 2; Petra und Sabine

Man sieht sich immer zweimal

 

Das Hinspiel beim Ahrensburger TSV  war unser erstes Spiel in der neuen Liga nach Aufstieg  und somit, wie man sich denken kann, eine neue Erfahrung. Nach vielen Siegen und auch manch einfachen Spielgewinnen, war die Spielstärke in der Stadtliga ungewohnt, und auch manches Foul wurde hier strenger, bzw. korrekter geahndet als zuvor. Zudem waren wir ohne Trainer angereist und in neuer Zusammensetzung und mit sehr unterschiedlichen Trainingsvoraussetzungen. Kurz, das Spiel ging deutlich verloren und somit wollten wir dieses Mal doch zeigen, dass wir es eigentlich besser können.

 

Nachdem Indre den ersten Angriff ansatzlos mit einem Dreier begann und beendete, wussten wir ja wie es geht und haben erstmal 11:0 in den ersten 5 min. vorgelegt.  Insgesamt haben wir den Gegner diesmal als deutlich weniger  reboundstark und fastbreakwillig empfunden. Das mag einer anderen Besetzung in dem Team geschuldet sein…, aber das weiß man von außen ja nie. Gekämpft wurde trotzdem und ein angenehmer Gegner fühlt sich anders an.

 

Dennoch haben wir im zweiten Viertel  gesamt nur 4 Punkte für den Gegner zugelassen. Zugleich haben wir im gesamten Spiel  schön Punkte sammeln können. Manche Unkonzentriertheit unter dem Korb und bei Pässen und Einwürfen hätte nicht sein müssen – ergebnistechnisch ok, aber für die Zuschauer  sicher kein Augenschmaus. Und man sollte ja immer eine entspannte Spielsituation für Verbesserung des eigenen Zusammenspiels nutzen. So kam Britta  glorreich zum Einsatz. Auch wenn sie nicht in der Punktestatistik auftaucht, sei unterstrichen angemerkt, dass sie für etliche Assists gesorgt hat  - ja, und SIE KANN über das gesamt Feld passen J -  und ihre Ansage „Stell Dich dahin, Du bekommst den Pass“  sollte man IMMER für „gesetzt“ nehmen. Ich glaube, jetzt wissen wir es…

 

Insgesamt hatten wir viele schöne Steals und Reboundaktionen und es haben alle gepunktet, die keine so schönen Assists haben geben können;-)

 

Fazit 1: Mit Trainer läuft es einfach wirklich besser

 

Fazit 2: Man sieht sich immer zweimal

 

Fazit 3: Mädels und Ron, es macht Spaß mit Euch!!

 

Spielstände nach Vierteln:  23:6, 37:10, 59:20 – Endergebnis 80:32

 

Mit dabei waren:

Indre (3 Dreier) Anja 13Pkte, Gisèle 12, Kim 11, Judith 10, Tanja 6, Nina Vivien 4, Sabine 3, Katrin Sonja 2 und Britta 

 

Danke fürs anschließende Buffett von Tina, Sonja und Katrin!

                                                                                             von Judith

Ein Spiel das am Anfang und Ende entschieden wurde

 

Das Hinspiel haben wir gegen nur (urlaubsbedingt) 6 BCH Spielerinnen für uns entschieden. Umso gemischter waren die Prognosen für ein Rückspiel gegen die volle Besetzung. Ein unsichtbarer Bonus für uns war mit Sicherheit die noch mitschwingende Siegesfreude vom letzten Spiel gegen den Tabellenersten Lüneburg.

 

So starteten wir auch mit einem klaren 0:8 und gewannen das 1. Viertel mit 10:18 Punkten. Wie sich am Ende herausstellte, war das kein unwichtiges Polster. Ganz klar haben wir vieles Nina zu verdanken (26 Punkte), die offensichtlich, nach „gefühlten“ mehreren Monaten Urlaub,  Nachholbedarf hatte. Wie immer ein sicheres Händchen im Distanzwurf und nicht zu halten unter dem Korb.

 

Wechselnd haben wir die Korbversuche der Gegnerinnen mit einer 2-1-2 oder 3-2 Zonenverteidigung im Griff halten können. Fast alle, die sich in die Zone wagten wurden möglichst früh durch die Center dicht gemacht. Einige Vorteile konnten wir hierbei durch gute Steels von Judith erzielen. In der Offense hatten wir hingegen überwiegend gegen eine Mann-Verteidigung zu kämpfen, die auch wirklich sehr energisch und flott an uns dran war. Besonders die Plays wurden schon direkt nach dem Einwurf massiv unter Druck gesetzt. Am Ende des 2. Viertels war das unserer mangelnden Konzentration und Kraft anzusehen. Naja, oder lag es an dem verpassten Eiskunstlauftraining, welches für diesen Hallenboden von Vorteil gewesen wäre?

 

Die BCH-lerinnen wussten dies zu nutzen und verbesserten zudem noch Ihre Trefferquote, was für sie zu 3 erfolgreichen Vierteln mit je einem Punkt Vorsprung führte (13:12 / 13:12 / 12:11). Doch wir sind ja nicht ohne Überraschungen im Gepäck angereist. In strategisch wichtigen Momenten zauberte erst Tanja den ersten Dreier und Nina kurz vor Schluss mit dem ertönenden Signal der 24-Sekunden Uhr den erlösenden Dreier in den Korb. Nur noch 6 Sekunden zu spielen und 5 Punkte vor.  Innerlich atmeten wir alle tief durch. Das war die Rettung und so haben wir uns ein Mädchenbier zum Abschluss verdient.

                                                                                                        Anja

Punktefazit:

Ergebnis: 48 : 53 (Viertel: 10:18 / 13:12 / 13:12 / 12:11) Punkte: Nina 26, Judith 12 Tanja 9 Katrin, Anja 2, Britta und Kim 1, Imme, Indre, Vivien

(Freiwürfe: nur 5 von 14 und sogar im letzten Viertel als es so eng wurde 1 von 5 – no comment)

Ausflug nach Lüneburg

 

Nach einem nährstoffreichen Dezember wurde es Zeit für die Rückrunde. Die begann für uns mit dem schwierigsten Spiel: Der ungeschlagene Tabellenerste stand vor der Tür! In der Hinrunde hatte Lüneburg uns, so kann man es nennen: „Auseinandergenommen“. Unser Gegner glänzte damals, traf gefühlt jeden Wurf, wir dagegen waren eher lahm und unkonzentriert. Dies sollte sich nicht wiederholen. Am Samstagnachmittag fuhren wir ohne Erwartung, doch erhobenen Hauptes, gen Lüneburg.

 

Unsere 1. Herren legten vor Ort einen knappen Sieg gegen die Lüneburger vorweg. Gut für die Einstimmung. Dann der Anpfiff in einer gut beheizten Halle. Im ersten Viertel konnten wir uns mit einer sicheren Spielweise, einigen Fehlern der Gegner und guten Treffern von außen gleich mit 9 Punkten absetzen. Da fing unsere Siegeslust an zu wachsen. Als die Lüneburgerinnen merkten, dass nicht der gleiche Hinrundengegner mit Ihnen das Spielfeld teilt, wurde auch auf ihrer Seite ein Zahn zugelegt. So brachen wir im 3. Viertel kurz ein, was mit vielen guten Treffern (Danke Tanja & Vivi ! ) wieder aufgefangen wurde. Wir konnten durchweg einen Vorsprung von 7 und mehr Punkten halten. Kamen kurzweilig sogar auf 12 PunkteVorsprung. Die Flügel und Plays zeigten ihr Offensetalent, die Center ihr Defensetalent. Auffallend war, dass wir wenige Treffer aus der Nahdistanz hatten. Die Lünneburgerinnen haben wir, wie auch schon im letzten Spiel, als sehr fairen Gegner wahrgenommen. Kurz kann unser Spiel mit einer ausgereiften Kampflust und gelungenem Teamgeist beschrieben werden.

 

Am Ende ein Sieg mit 10 Punkten. 44 : 34, ja doch schon wieder zeigten wir wie wenige Punkte für einen Sieg reichen. EIN GUTES PFERD SPRINGT eben NUR SO HOCH WIE ES MUSS (Petra) !

Von Kim

Mit 51 Punkten gewinnt man kein Spiel – die alte Basketballweisheit sollte sich nicht bewahrheiten

Und zwar dann, wenn der Gegner nur 39 Punkte macht. Und der Gegner waren in diesem Falle wir, so wie heute der Ball und der Korb ebenfalls unser Gegner war. Unsere eigentlichen Gegenspieler kamen an diesem Samstagabend aus Eimsbüttel. Schon in der letzten Saison in der Bezirksliga waren unsere Begegnungen hart umkämpft – doch konnten wir die letzten zwei Spiele für uns entscheiden.

 

Das Spiel der Eimsbüttelerinnen gestaltete sich so, wie erwartet. Von außen Stock und unterm Brett Falkenberg. Aber allein durch dies Wissen konnte die Defense 9 und 10 Punkte in der ersten Hälfte nicht verhindern. Mehrere Veränderungen in der Verteidigung hielten wenigstens Stock davon ab, das Punktekonto in der 2. Hälfte zu erhöhen, doch fast jeder Ball, der irgendwie von Falkenberg in Richtung Korb geworfen wurde, fand auch sein Ziel. Lediglich Britta vermochte der kräftigen Spielweise entgegen zu treten und wenigstens zeitweise diese Spielerin etwas kalt zu stellen.  

 

So gut die Defense dann auch im zweiten Durchgang funktionierte, so wenig vermochten wir heute zu punkten. Gute bis sehr gute Wurfmöglichkeiten gab es im gesamten Spiel reichlich. Bei einem Großteil wurden hier auch die richtigen Entscheidungen getroffen, doch wollte uns einfach nicht der entscheidende Wurf gelingen, der unser Spiel richtig in Fahrt gebracht hätte. Lediglich Vivien fand nach letzter Woche wieder ordentliche Abschlüsse und auch Judith konnte mit 10 Punkten noch Akzente setzen. Ansonsten verpufften all unsere Offensivbemühungen und auch der gute Einsatz in der Defense konnte uns nur zweimal zum Ausgleich (26. Minute) und -4 (34. Minute) beflügeln, reichte aber nicht, um noch in Front zu gehen.

 

Bei der Begegnung vs. Ahrensburg war ich leider verhindert – heute konnte ich nach 23 Siegen in Folge auch mal wieder eine Niederlage miterleben. Yo, is nicht so doll – lasst uns das nächste Match wieder gewinnen, macht mehr Spaß, auch wenn so ein intensives Spiel seinen Reiz hat.

                                                                                                                                                                             

Stats:  SGHB3 vs. ETV2 39:51 (8:15; 10:7; 11:15; 10:14)

Vivien 12 Punkte; Judith 10; Indre 7; Gisele 4; Anja und Tanja 2; Anna und Imme 1; Martina, Vanessa und Britta

Der frühe Vogel muss auch erstmal aufwachen

 

Am Sonntag war Damentag in der AMPA. Alle drei Damenteams hatten ein Spiel in der Heimhalle und da wir die höchste Ordnungsnummer als 3. Damen haben, hatten wir das Privileg das erste Spiel zu bestreiten - wie schön, treffen um 10.45 Uhr. BC Hamburg war noch ausgeschlafener und wartete schon mit halber Besetzung vor der Halle.

 

Zum Tip off standen dann aber auch 12 hellwache Baskets in der Halle, die zum warm werden mit einer lockeren Zonenverteidigung starteten. In dieser Phase hielt BCH ordentlich mit und man war zur ersten Viertelpause gleichauf. Im 2 Viertel reichte eine Verteidigung übers ganze Feld um das Spiel kurzfristig zu entscheiden. BCH konnte mit 6 Spielerinnen das Tempo nicht mitgehen und hatte dann auch noch eine Verletzung zu beklagen - gute Besserung von hier aus. Hamburg gelangen lediglich 4 Punkte während wir in diesem Abschnitt 29 Punkte erzielten. Einen besonders großen Punktehunger hatte Vivien (28 Punkte) in diesem Spiel, die immer wieder mit Base to Base Pässen von Britta gefüttert wurde.

 

Nach der Pause starteten wir weniger druckvoll, was folglich wieder zu einem ausgeglichenen Viertel führte. Da wir weiterhin gut durchwechseln konnten, machten wir danach noch mal richtig Dampf bevor wir das Spiel in den letzten Minuten mit einer Zonenverteidigung beendeten, da BCH nur noch 4 Spielerinnen zur Verfügung hatte. Darum verwunderte das 24 : 4 im letzten Viertel auch nicht mehr.

 

Ein überzeugendes Ergebnis, gerade auch vor dem Hintergrund, dass sich die beiden Topscorerinnen der letzten Saison momentan noch im Urlaub befinden. Das Team bietet in jeder Begegnung genug Spielerinnen, die zweistellig punkten und somit weiterhin völlig unberechenbar bleiben - auch für den Coach ;-)

 

Stats: Vivien 28 Punkte, 0 von 1 Freiwurf; Kim 12, Anja 10, 2 von 2; Gisele 10, 0 von 2; Judith 8; Martina 4; Svetlana 3; Imme, Britta, Vanessa 2; Anna, Nicole

Am Spielende waren alle da

Für ein Stadtligateam ist Quickborn schon so etwas wie ein Regionalligaauswärtsspiel. Zumindest von der Entfernung und gestern auch von der Anreisezeit. Das die A7 momentan wenig Freude bereitet war schon klar, deshalb trafen wir uns auch eine ¾ Stunde eher als normal nötig. Als dann noch eine Spur im Tunnel gesperrt wurde, wurde es richtig eng – 45 Minuten für 3 KM – und danach durch die Pinneberger Prärie. Die ersten 7 Spielerinnen kamen dann um 15.37 Uhr völlig genervt in der Spielhalle an und durften dann gleich loslegen.

 

Noch nicht richtig warm, beschlossen wir, die ganze Sache etwas ruhiger anzugehen und uns auf die Absicherung unseres Korbes hauptsächlich zu beschränken. Der Ball lief in der Offense sehr gut und auch die Abschlüsse fanden sehr schnell ihr Ziel. Bereits nach 5 Minuten wurde deutlich, dass wir in die Verteidigung etwas zurückschrauben konnten, da bis dahin erst ein gegnerischer Angriff sein Ziel gefunden hatte.  Wir erhöhten das Tempo nach vorn und gingen im 1. Viertel mit 18:6 in Führung.

 

Da noch immer keine weitere  Spielerin Quickborn erreicht hatte, versuchten wir die Spielzeiten entsprechend der Kondition aufzuteilen. Als dann zur Mitte des 2. Viertels die achte Spielerin in die Halle kam, war das Spiel schon mit 28:8 halbwegs entschieden.

 

In der Halbzeitpause ging es dann Schlag auf Schlag. Nachdem Indre alias Kopfballungeheuer sich bis zu uns durchgekämpft hatte folgten noch unsere beiden Center Sonja und Martina und für die ersten 7 gab es somit Entlastung und Erholung für den zweiten Durchgang. Hier legten wir dann etwas mehr Wert darauf, die Laufwege besser zu üben. Als Trainer sehe ich mittlerweile mehr Licht als Schatten. Erfreulich. Unsere neuen Center aus der ehemaligen 4. Mannschaft stellen sich so langsam darauf ein, dass man in diesem Team immer konzentriert und anspielbar sein muss, da irgendwo immer ein wirklich guter Pass sein Ziel finden könnte und Sonja hat dies ganz wunderbar erkannt und 8 Punkte unterm Korb markiert.

 

Das 3. Viertel war dann mit den neuen Spielerinnen auch das stärkste Viertel (23:5) und auch im Schlussviertel gab es keine Überraschungen mehr  (14:4) Endstand 67 : 20

 

Wir wünschen unseren Gegnerinnen, die als Bezirksligateam den Startplatz, der aus der Oberliga abgestiegenen und sich aufgelösten 1. Damenmannschaft übernommen haben, dass ihnen nicht die Freude am Basketball vergeht und wir sie zum Rückspiel bei uns begrüßen dürfen.

 

Stats: Gisele 14, Tanja und Anja 12, Sonja 8, Indre 7, Judith 6, Imme 4, Kim und Anna 2, Martina und Britta

Ein wenig Entspannung zum Spiel vs. den Oberligaabsteiger

Eigentlich standen auch zum heutigen Spiel nur 7 Spielerinnen im doodle. Davon 1 Center – die restlichen 5 Großen waren größtenteils im Urlaub. Nicht gerade die besten Aussichten gegen ein Team, dass 3 uns gut bekannte Brettspielerinnen in ihren Reihen haben. Glücklicherweise sprangen 2 Center aus der ehemaligen 4. Damenmannschaft ein und Britta ließ sich noch kurzfristig einfliegen. So gelang es uns immerhin, 12 Spielerinnen ins Spiel zu schicken - plus Trainer.

 

Nach einem anfänglichen 8:0 Lauf berappelte BCH sich (auch hier schlug der Urlaub zu und BCH reiste nur mit 6 Spielerinnen an) und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. BCH verstand es sehr gut, die Center ins Spiel zu bringen und bekam immer wieder Oberhand unterm Korb. Wir machten die Räume enger und wechselten von 3-2 auf 2-1-2. So bekam BCH nur noch wenige zweite Chancen und wir konnten unseren Vorsprung wieder auf 10 Punkte ausbauen. Es konnte nun munter durch-gewechselt werden und jede Spielerin bekam ihre Spielanteile. Nachdem das dritte Viertel unentschieden endete, konnten im letzten Durchgang noch ein paar sehenswerte Schnellangriffe gespielt werden und die Einwurfvariante von Britta und Indre führte bei einer Restspielzeit von 0,4 Sekunden zu einem herrlichen 3 Punkt Abschlusswurf von Indre. Sehr stark.

Danke an alle neuen Spielerinnen, die sich sofort zum Helfen angeboten haben. Ihr wart sehr wichtig in diesem heutigen Spiel. Wir hoffen aber, dass wir Euch in den nächsten Spielen etwas behutsamer an die Stadtliga heranführen können. Und dann werden wir auch sicher wieder mehr Fluss ins Spiel bekommen. Aber bei 3 Trainingseinheiten, die wir bisher zusammen hatten, war auch wirklich nicht mehr zu erwarten.

Ich freue mich über das Spielergebnis, dass uns das erste Stück für den Klassenerhalt gebracht hat. Nun können wir  2 Wochen am Zusammenspiel feilen bis wir am 28.09.13 auf den nächsten Ex-Oberligisten treffen.

Spiel SGHB 3 vs. BCH 1:   52 : 36; 14:10/ 11:6/ 9:9/ 18:11

Stats: Indre 19 Punkte, 1 von 1 Freiwurf, 2 Dreier (klasse Spiel – geiler letzter Dreier); Gisele 12; Tanja 5, 1 Dreier; Martina 2, 2 von 2; Britta 2, 0 von 2; Svetlana, Imme, Vanessa, Sabine Vivien und Sonja 2; Katrin

Neue Sasion, neue Liga – alte Probleme

Oh Schreck, es ist wie jedes Jahr mit Weihnachten – auf einmal ist September und Saisonbeginn. Und wieder wurde nicht daran gedacht, sich die Termine für die kommenden Spiele freizuhalten. Nachdem im letzten Jahr zum Saisonstart nur eine Spielerin Zeit für das erste  Spiel fand, waren es zum Start bei Ahrensburg diesmal  immerhin Acht. Auch der Trainer hatte anders geplant und befand sich mit den 1. Damen in Soest. Im Spiel gegen die Ahrensburger Damen wurde viel versucht und einiges probiert, so wurde mir berichtet. Nichts fand aber den Zugang auf die Siegesstraße. Insgesamt hätte dem Spiel doch ein wenig mehr Speed gut getan. Nun denn, nach einer Saison Siegen mussten wir dann am Ende auch mal wieder probieren, wie Niederlagen schmecken – wir werden uns aber nicht an diesen Geschmack gewöhnen wollen.

Das Spiel endete 61 : 47 für Ahrensburg und war auch in der Höhe viel zu hoch.

Stats: Nina 15 Punkte, 3 von 4 Freiwürfen; Indre 10, 4 von 10; Judith 9; Imme 4, 2 von 4; Vivien 3, 1 von 10; Sabine – Tanja – Martina 2